zuletzt aktualisiert: 21.07.2008
   
   

Presseinformationen

Ihr Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz,

E-Mail: post@babyschlaf.de oder Ekkehart.Paditz@uniklinikum-dresden.de

Tel. 0351 . 458 3160
Fax 0351 . 458 5772


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Aktuelle Zahlen zur Häufigkeit des Plötzlichen Säuglingstodes aus Sachsen im Jahre 2003 liegen vor.

10 Kinder sind 2003 infolge SID gestorben. Dies entspricht bei 32.079 Lebendgeburten einer Häufigkeit von 0,31 pro 1.000 Lebendgeburten. Im Vergleich zum Häufigkeitsmaximum von 1991 mit 0,83/1000 ist damit ein Rückgang um 62% zu verzeichnen. Dieser Effekt ist auch bei der Betrachtung jahrgangsübergreifender Grundgesamtheiten mit der Einbeziehung größerer Zahlen von Lebendgeburten signifikant. Weitere Informationen finden Sie hier sowie unter www.babyschlaf.de und beim Springer-Fachverlag.

ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv


Sitz des Vereins: Torhaus, Lingnerschloss Dresden
Bautzner Straße 132
01099 Dresden

Gründungstag: 22.April 2004

Ziele

"Jeden Tag einem Baby mehr das Leben retten"
Aufklärung der Bevölkerung über lebensgefährliche Baby- und Kleinkinderkrankungen, insbes. Senkung der Häufigkeit des Plötzlichen Säuglingstodes in ganz Deutschland um 80 bis 90 Prozent (auf das niederländische Niveau von derzeit 0,11 Fällen des Plötzlichen Säuglingstodes pro 1.000 Lebendgeburten)
Babyhilfe Deutschland e.V. = Plattform für Präventions-Initiativen in ganz Deutschland

Slogan

"Dein Baby schläft am sichersten
in Rückenlage,
im Schlafsack,
rauchfrei.“


Zahlen

Der plötzliche Säuglingstod ist nach wie vor die häufigste Todesursache im 1. Lebensjahr

SID (sudden infant death)-Rate in Deutschland:

  • 2001 5,8 pro 10.000 Lebendgeburten (429 Todesfälle)
  • 2002 5,1 pro 10.000 Lebendgeburten

SID (sudden infant death)-Rate in Sachsen:

  • 2001 3,4 pro 10.000 Lebendgeburten (11 Todesfälle)
  • 2002 2,5 pro 10.000 Lebendgeburten

SID (sudden infant death)-Rate im Regierungsbezirk Dresden:

  • 2001 1,6 pro 10.000 Lebendgeburten ( 2 Todesfälle)
  • 2002 1,6 pro 10.000 Lebendgeburten

Niederlande:

  • weltweit führend
  • 2002 1,1 pro 10.000 Lebendgeburten (22 Todesfälle)

Aktionen anlässlich der Gründung

  • Pflanzung einer Weißbuche als ein Zeichen für Leben im Park des Lingnerschlosses (Stiftung: Ursula Herrmann, Direktorin Hotel Schloss Eckberg; Ulrike Holzhauser, Lions-Club Dresden-Centrum)
  • alle am 01.06. 2004 in Deutschland geborenen Babys erhalten durch der Babyhilfe Deutschland gemeinsam mit der Hilfsorganisation der BILD-Zeitung „Ein Herz für Kinder“ einen Babyschlafsack geschenkt
  • Benefizkonzert des Zwingertrios mit Tom Pauls am 19.Mai 2004 im Parkhotel Weißer Hirsch
  • RTL als reichweitenstärkster Fernsehsender Deutschlands beginnt im August 2004 mit der Sendung von TV-Spots zur Aufklärung über die Risiken des Überdeckens, ein Gemeinschaftsprojekt mit der gemeinsamen Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS) Rheinland-Pfalz/Saarland

Logoentwicklung: Bernd Hanke BDG, Dresden

Projekte

  • Druck von Faltblättern für Schwangere und für Eltern
  • Druck von Plakaten
  • Betrieb und Erweiterung von Internetseiten
  • Betrieb des bundesweiten Info- und Beratungstelefons „Gesunder Babyschlaf“, Tel. 0180 . 50 99 555 (12 Cent/Minute)
  • Ausbau des bundesweit ersten proaktiven Beratungstelefons für rauchende Schwangere und für rauchende Mütter von Babys
  • Entwicklung von Kampagnen gegen das Rauchen/ für das Nichtrauchen in Schulen
  • Organisation von Fortbildungen für alle Kinder- und Jugendkliniken, Frauenkliniken und Entbindungseinrichtungen
  • professionelle Öffentlichkeitsarbeit
  • Schulung von Polizisten, Notärzten und Staatsanwälten im Umgang mit Notsituationen und Entwicklung entsprechender Dienstanweisungen
  • Organisation professioneller Hilfe für Betroffene


Kuratorium, Vorstand, Beirat:

Kuratorium:

Unbenanntes Dokument

Staatsminister a.D. Georg Brüggen, Rechtsanwalt, Dresden (Vorsitzender des Kuratoriums)

Dr. Peter Lenk, von Ardenne Anlagentechnik, Dresden (Vorsitzender Förderverein Lingnerschloss e.V.)

Klaus Vogel, Direktor Deutsches Hygienemuseum Dresden

Prof. Dr. med. Dietrich Reinhardt, München, Schriftleiter der Monatsschrift Kinderheilkunde, Springer-Verlag Heidelberg

Dipl.-Kfm. Stephan-Johannes Reinhhold, CeWe-Color AG & Co. KG Germering/Bayern

Bernd Hanke, Grafiker BDG, Dresden

Vorstand:

Unbenanntes Dokument

Vorsitzender: Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Sprecher der Arbeitsgruppe Pädiatrie der DGSM, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden

Stellvertreter: Dr. med. Anne Katharina Stahn, Städtische Kinderklinik Dresden-Neustadt

Medizinalvorstand: Dipl.-Med. Stefan Scharfe, Niedergelassener Kinder- und Jugendarzt, Dresden

Juristischer Vorstand: Constanze Geiert, Assessorin, Dresden

Finanzvorstand: Gerd Pfetzer, Odenwald Treuhand GmbH Dresden

Länderbeirat:

Unbenanntes Dokument

Staatssekretär Dr. Albin Nees, Präsident des Deutschen Familienverbandes

Dr. med. Eleonore Lossen-Geissler, Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz, Mainz

PD Dr. med. Thomas Erler, Kinderklinik Carl-Thiem-Klinikum, Cottbus

Birgit Pätzmann-Sietas, Pflegedienstdirektorin, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Elbe Klinikum Stade

Wissenschaftlicher Beirat

Unbenanntes Dokument

Prof. Dr. med. Christian F. Poets, Sprecher der Europäischen Gesellschaft zur Erforschung und Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes (ESPID) und der Internationalen Gesellschaft zur Erforschung und Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes (ISPID; Edmonton/Canada), Abteilung Neonatologie, Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Gerhard Jorch, Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie der Universitätskinderklinik Magdeburg

Prof. Dr. med. Karl Bentele, Universitätskinderklinik Hamburg-Eppendorf

Prof. Dr. med. Volker Hesse, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Lindenhof, Berlin, Vorsitzender der Vereinigung Leitender Kinderärzte und Kinderchirurgen Deutschlands (VLKKD)

Prof. Dr. med. Harald Schachinger, Berlin, Präsident der Gemeinsamen Elterninitiative (GEPS) Deutschland e.V.

Dr. med. Gotthard von Czettritz, München, Sprecher des wissenschaftlichen Beirats der GEPS Deutschland e.V.

Dr. med. Bernhard Hoch, Kinderklinikum Josefinum Augsburg, Leiter der Kommission Pädiatrie der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)

PD Dr. rer. nat. Sabine Scholle, Schlafmedizinisches Zentrum Apolda, stellv. Sprecherin der AG Pädiatrie der DGSM

PD Dr. med. Bernhard Schlüter, Vestische Kinderklinik Datteln

Dipl.-Päd. Hermann-Josef Schwab, Bellheim, stellv. Vorsitzender der GEPS Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Dipl.-Psych. Peter Lindinger, Deutsches Krebsforschungs-zentrum Heidelberg (DKFZ), WHO-Kollaborationszentrum für Tabkakontrolle

Beirat Selbsthilfegruppen:

Unbenanntes Dokument

Haike Korbl, Ziegelsdorf bei Magdeburg

Dipl.-Päd. Hermann-Josef Schwab, stellv. Vorsitzender der GEPS Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.

Medienberatung:

Thomas Pabst Kommunikationsberatung, Heidelberg

Michael Sagurna Kommunikation, Dresden

Internetbeauftragter:

Tobias Krause, Justiziar, Kompetenzzentrum Kommunalwirtschaft Sachsen GmbH

in Zusammenarbeit mit Ines Scharfe/ Schlafmedizin Sachsen e.V. (www.babyschlaf.de)

Zusammenarbeit mit

  • Deutscher Familienverband, Berlin
  • Stiftung Kindergesundheit, München
  • Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg/WHO-Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle
  • Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM), Arbeitsgruppe Pädiatrie
  • Gesellschaft für Pädiatrische Pulmologie (GPP), Arbeitsgruppe Schlafmedizin
  • Gemeinsame Elterninitiative (GEPS) Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
  • Deutscher Kinderschutzbund (DKSB)
  • Lions-Club Dresden-Centrum und zahlreiche weitere Lions-Clubs in Deutschland

Ansprechpartner

Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz, Vorsitzender

E-Mail: post@babyschlaf.de oder Ekkehart.Paditz@uniklinikum-dresden.de

Tel. 0351 . 458 3160
Fax 0351 . 458 5772

Die Pressemappe erhalten Sie hier im pdf-Format.