zuletzt aktualisiert: 12.10.2004
   
   

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Vortrag im Deutschen Hygienemuseum am 15.09.

Das Deutsche Hygienemuseum in Dresden hat eine Vortragsreihe "Lebensanfänge" gestartet. Das Programm im pdf-Format finden Sie nebenstehend (oberes pdf-Logo).

Am 15. September 2004 findet um 19.00 Uhr ein Vortrag von Prof. Dr. med. E. Paditz zum Thema "Gesunder Babyschlaf - Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes" statt. Ein "abstract" erhalten Sie beim Anklicken des unteren pdf-Logos.

Interessenten sind herzlich eingeladen.

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2. bundesweite Experten- und Fortbildungstagung "Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes" vom 04. - 06.02.2005 in Dresden

Vorankündigung: Die zweite bundesweite Experten- und Fortbildungstagung "Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes in Deutschland" wird vom 4.-6. Februar 2005 in Dresden stattfinden. Das Vorprogramm und Anmeldungsformulare finden Sie in Kürze an dieser Stelle.

Die 1. Tagung im Januar 2004 in Dresden hat ein großes öffentliches Echo gefunden. Etwa 26 Millionen Personen konnten über TV-, Radio-, Presse- und Fernsehbeiträge über das Thema informiert werden. Zahlreiche Aktivitäten auf Bundes- und Länderebene wurden durch die Tagung angeregt, nicht zuletzt auch die Gründung des Vereins Babyhilfe Deutschland e.V.. Der Tagungsband ist im Internet komplett einsehbar, eine umfangreiche Fotodokumentation von der Tagung ist ebenfalls im Internet hinterlegt worden.

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Foto: Sylvia Drescher-Stock, Vorsitzende der Dresdner Frauen-Union (CDU) hat zu der Spendenaktion aufgerufen.

Spielzeugverkauf für die Babyhilfe

Dresden, 19.08.2004: Die Dresdner CDU-Frauen (Vorsitzende Sylvia Drescher-Stock, Foto) veranstaltet eine Spendenaktion zugunsten des Babyhilfe Deutschland e.V., die am Sonnabend, dem 12.09.2004 mit einem Verkaufsstand auf dem bekannten Dresdner Flohmarkt am Elbufer (Käthe-Kollwitz-Ufer, Höhe Sachsenplatz) abgeschlossen wird. Zu günstigen Preisen gibt es Kindersachen und Spielzeug. Der Erlös kommt den Aufklärungskampagnen des Babyhilfe Deutschland e.V. zugute. Die Dresdner CDU-Frauen möchte damit das Anliegen der Babyhilfe Deutschland unterstützen: "Jeden Tag ein Baby retten." Der Spendenerlös wird am Nachmittag an Herrn Staatssekretär Dr. Albin Nees, Leiter des Länderbeirates des Babyhilfe Deutschland, feierlich übergeben.

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Mitglieder des Vorstandes im Notariat Dr. Heckschen & Dr. van de Loo nach der Ziehung der Gewinner der Fragebogen- und Fotoaktion am 22.07.2004 (von links nach rechts):
Gerd Pfetzer (Finanzvorstand), Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz (Vorsitzender), Dr. Oswald van de Loo (Notar), Constanze Geiert (Justiziar), Dipl.-Med. Stefan Scharfe (Medizinalvorstand), Bernd Hanke (Grafiker, Mitglied des Kuratoriums)


Spieluhren in Form kleiner Engel, die von Frau Schäfer aus Dresden gespendet wurden ("Bambini DER Kinderladen am Blauen Wunder")

Die Gewinner stehen fest

Dresden, 22.07.2004: Die Gewinner der Fragebogenaktion Gesunder Babyschlaf, die zum Tag des Kindes am 1. Juni 2004 von der Babyhilfe Deutschland durchgeführt wurde, können sich in den nächsten Tagen auf Post freuen. Unter notarieller Aufsicht wurden aus den zahlreichen Einsendungen die Gewinner gezogen, die sich nun auf eine Spieluhr bzw. auf einen weiteren Babyschlafsack freuen können. Wir danken allen Familien herzlich, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Wir freuen uns, dass die bundesweite Schlafsackaktion insgesamt auf sehr gute Resonanz gestossen ist. Die Auswertungen der Fragebögen haben uns auch gezeigt, dass wir gemeinsam noch viel an Aufklärungsarbeit zu leisten haben. In den Medien wurde mindestens 43mal über die Aktion berichtet, so dass ca. 4,7 Millionen Personen in Deutschland informiert werden konnten.

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LupeSpot 1: Schlafsack ist besser als Überdecken und Überwärmen

LupeSpot 2: Babys schlafen am sichersten in Rückenlage

LupeSpot 3: Rauchfrei, auch schon während der Schwangerschaft

 

TV-Spots zur Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes

Dresden, 26.07.04: Mit drei TV-Spots wird die Babyhilfe in Kooperation mit der GEPS Rheinlandpfalz/Saarland bald im Fernsehen zu sehen sein. Nachdem bereits vor zwei Jahren ein Versuch scheiterte, die Kampagne beim ZDF zu platzieren, freut es uns nun besonders, dass die RTL-Gruppe (u.a. RTL, RTL2, Vox, SuperRTL, n-tv) nach intensiven Verhandlungen ihre Bereitschaft signalisiert hat, die 30sekündigen Werbefilme kostenfrei auszustrahlen. Eine Entscheidung, die vorerst nur den Hauptsender betrifft, wird voraussichtlich Mitte dieser Woche fallen. Unabhängig vom Ausgang dieser Entscheidung verhandelt die Babyhilfe mit weiteren TV-Sendern über die Ausstrahlung der Kampagne. Ein Dank geht diesbezüglich an die Thomas Pabst Kommunikationsberatung, Heidelberg, die uns tatkräftig bei den Verhandlungen unterstützt, an den RTL-Vermarkter IP Deutschland, der uns die Türen bei den RTL-Sendern geöffnet hat sowie an die Fachhochschule Mediendesign in Mainz (Seminar Prof. Pulch), an der die drei Werbespots im Auftrag der GEPS und der Landesregierung Rheinland/Pfalz entstanden sind. Regie führte übrigens Vera Zimmermann, von der auch die kreative Idee stammt.

Drei Botschaften werden in den TV-Spots thematisiert: Rauchen, Bauchlage, Überdecken/Überwärmen als die drei wesentlichen Risikofaktoren. Ein wissenschaftlicher Beitrag steht bereits im Internet auf unserer Babyschlaf-Partnerseite.

Ein Klick auf die links stehenden Vorschaubilder gibt Ihnen die Möglichkeit, die Aufklärungsspots anzusehen. Bedenken Sie aber bitte, dass jeder Spot 6 MB groß ist, so dass Sie über eine schnelle Internetverbindung verfügen sollten.

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Broschüre: So schläft Ihr Baby am sichersten (pdf, 84 kb)

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Mainz, im Juni 2004: Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit Rheinland-Pfalz hat eine 16seitige Broschüre zum Thema "Gesunder Babyschlaf" herausgebracht. Die Kernaussagen: Rückenlage zum Schlafen, Schlafsack statt Bettdecke, rauchfreie Umgebung, diese drei Maßnahmen sind die wichtigsten, um das Risiko des Plötzlichen Säuglingstodes zu minimieren.

In der Broschüre, die das Ministerium gemeinsam mit der sehr engagierten Gemeinsamen Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod erarbeitet hat, werden Eltern wichtige Hinweise gegeben, die dazu beitragen sollen, Kindern eine möglichst sichere Schlafumgebung zu schaffen.

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Beim Klick auf Lupe oder Abbildung erhalten Sie das pdf-Dokument (187 kb).

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SID-Prävention in Köln: neues Infoblatt für Eltern

Das nebenstehende Faltblatt wird zur Zeit in einer Auflage von 12.000 Exemplaren gedruckt und anschließend über alle Kölner Kinderkliniken und Entbindungseinrichtungen verteilt.

Die kleine Vivienne ist bereits vom bundesweit verbreiteten Plakat und von weiteren Aktionen des Babyhilfe Deutschland e.V. sowie von Schlafmedizin Sachsen e.V. bekannt geworden. Das Foto stammt von der bekannten Dresdner Fotojournalistin Sandra Neuhaus. Auf www.babyschlaf.de finden sich weitere Bilder von ihr.

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Kinderagenda 2004 und Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, in zahlreichen persönlichen Diskussionsrunden mit Vertretern des "Netzwerkes Kindergesundheit und Umwelt" darauf hinzuweisen, dass die Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes explizit mit in den Entwurf der Kinderagenda 2004 aufgenommen wird. Die Agenda wurde im Juni 2004 in Budapest auf der 4. Europäischen Konferenz der Umwelt- und Gesundheitsminister unter dem Thema "The Future of our Children" verabschiedet.

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Foto: Der "Kinderbaum" im historischen Landschaftspark des Lingnerschlosses im Juni 2004; Foto: E.Paditz, hier fand am 4.7.04, 10.30 Uhr die Spendenübergabe statt.

Herzlichen Dank an Dresdner Lions, Leos, Ladies, Kinderhilfe e.V., Volksbank Raiffeisenbank!
6500 Euro wurden am Sonntag, dem 04.07.2004 an die Babyhilfe Deutschland übergeben.

Weitere Informationen dazu und zu den aktuellen SID-Zahlen für Sachsen finden Sie hier.

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Aktuelle Zahlen zur Häufigkeit des Plötzlichen Säuglingstodes aus Sachsen im Jahre 2003 liegen vor.

10 Kinder sind 2003 infolge SID gestorben. Dies entspricht bei 32.079 Lebendgeburten einer Häufigkeit von 0,31 pro 1.000 Lebendgeburten. Im Vergleich zum Häufigkeitsmaximum von 1991 mit 0,83/1000 ist damit ein Rückgang um 62% zu verzeichnen. Dieser Effekt ist auch bei der Betrachtung jahrgangsübergreifender Grundgesamtheiten mit der Einbeziehung größerer Zahlen von Lebendgeburten signifikant. Weitere Informationen finden Sie hier sowie unter www.babyschlaf.de und beim Springer-Fachverlag.

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Eintragung des Babyhilfe Deutschland e.V.

Seit Mittwoch, dem 23. Juni 2004 ist der Babyhilfe Deutschland e.V. im Vereinsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer VR 4383 eingetragen. Unsere Gründungsphase ist damit abgeschlossen.

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Das Wissenschaftsmagazin nano von 3sat berichtete am 14.6.04, 18.30 Uhr ausführlich über das Thema Gesunder Babyschlaf/ Prävention des Plötzlichen Säuglingstodes und über die Gründung des Babyhilfe Deutschland e.V. vom 22.4.04.

Das nebenstehende Bild zeigt das 3sat-Team bei den Aufnahmen der Gründungsfeierlichkeiten im Areal des Lingnerschlosses (Bild oder Lupe klicken für Auflösung 2048 x 1360; rechts im Bild: Dr. Guido Holzhauser vom Lions-Club Dresden-Centrum).

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Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz (Vorsitzender), Helga Förster-Wendt (Fa. Kindertraum, Textilhersteller), Dr. med. Anne Katharina Stahn (Stellvertretende Vorsitzende), Staatsminister a.D. Georg Brüggen (Kuratoriumsvorsitzender) (von links nach rechts) präsentierten die 2000 versandfertigen Babyschlafsäcke zum Tag des Kindes am 1. Juni 2004 im Deutschen Hygienemuseum Dresden.

Foto: 3x BW Foto/ Babyhilfe Deutschland.


Ein herzliches Dankeschön an die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" der BILD-Zeitung!


Prof. Dr. med. Ekkehart Paditz (Vorsitzender), Dr. med. Anne Katharina Stahn (Stellvertretende Vorsitzende)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktion zum Tag des Kindes

Babys schlafen am sichersten in Rückenlage, im Schlafsack und rauchfrei.

Aus diesem Grunde schenkt die "Babyhilfe Deutschland" gemeinsam mit der Stiftung "Ein Herz für Kinder" allen Babys, die zum Tag des Kindes am 1. Juni 2004 in Deutschland geboren wurden, einen Babyschlafsack. Aus diesem Anlass fand am 01.06.2004 im Deutschen Hygienemuseum Dresden eine Pressekonferenz statt. Bei dieser Gelegenheit wurden die 2.000 Babyschlafsäcke präsentiert, bevor diese dann deutschlandweit an die Neuankömmlinge dieses Tages auf die Reise gehen. Anschließend standen die Vorsitzenden des Vereins und des Kuratoriums zur Diskussion zur Verfügung (Prof. Dr.med.Ekkehart Paditz, Dr.med. Anne Kathrin Stahn, Staatsminister a.D. Georg Brüggen). Die Presseinformation zu dieser Aktion erhalten Sie hier.

Die Bestellkarten für die Babyschlafsäcke sind an alle Frauenkliniken und Entbindungseinrichtungen in Deutschland geschickt worden. Die Bestellkarte ist ebenfalls hier erhältlich.

Das Überdecken (z.B. durch die Bettdecke) stellt mit Abstand den gravierendsten Risikofaktor für den plötzlichen und unerwarteten Säuglingstod dar. Durch die Verwendung eines Schlafsackes wird das Überdecken weitestgehend vermieden. Wichtig ist, dass auf den Babyschlafsack nicht noch eine zusätzliche Decke gelegt wird. Die Eltern können feststellen, ob es ihrem Baby warm genug ist, indem sie die Haut im Nacken berühren. Die Haut soll im Nacken warm sein und nicht schwitzen. Kühle Händchen oder eine kühle Nase bedeuten dagegen nicht, dass es dem Baby zu kalt ist. Wenn man dem Baby dennoch etwas mehr Wärme zuführen möchte, sollte man die Schichtdicke im Schlafsack erhöhen, indem z.B. ein dickeres Jäckchen oder ein etwas dickerer Strampelanzug angezogen wird.

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Auf nach Nizza in Sachsen

Radebeul, 18.06.2004: Hier schlafen Babys schon in der Frauenklinik am sichersten. Nicht nur „Vater Bilz“ würde sich freuen, denn auch die Familienväter dürfen mit in der Klinik übernachten. Anlässlich des bundesweiten Tags des Schlafes am 21.06.2004 werden mit Unterstützung des Wissenschaftlichen Beirates und des Beirates Selbsthilfegruppen der Babyhilfe Deutschland im Neugeborenenzimmer der Frauenklinik des Krankenhauses Radebeul nach einer Probezeit Babyschlafsäcke eingeführt. Dieses Ereignis ist deutschlandweit und in Sachsen bemerkenswert, da Schlafsäcke bisher fast nur im häuslichen Bereich und in einigen Kinderkliniken verwendet werden.

Die Presseinfo ist hier erhältlich.

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Tom Pauls an Herrentag in 2004

Begeisterndes Benefizkonzert des Zwingertrios im ausverkauften Ballsaal des Parkhotels am 19.5.2004 zugunsten der Babyhilfe Deutschland

Dresden, 20.05.2004: Tom Pauls (Banjo, Akkordeon, Mundharmonika, Berichterstattung) war zunächst eingeschnappt, verhedderte sich in den spanischen Kastagnetten, bestand dann den Intelligenztest und durfte deshalb den Rechenschaftsbericht des 22-jährigen Zwingertrios zu Dresden an Herrentag in 2004 zu Gehör bringen, solange er sich angesichts des vor Lachen tobenden Publikums Gehör verschaffen konnte. Im Intelligenztest sollten drei Hölzer mit verbundenen Augen am Geräusch des Zerbrechens eines trockenen Astes erkannt werden. Tom Pauls plapperte, nachdem seine Ohren freigelegt waren, sofort die richtigen Lösungen heraus, klar, dass er von Jürgen Haase (Flaschenxylophon, Löffelkastagnetten und Allerlei mehr) und Peter Kube (Chefquasselstrippe, Magier, Gitarre) abgelenkt und beleidigt war, aber unter dem Beifall das Publikums schnappte er immer wieder ein. Die Analyse der Mischungen der regionalen Sprachgewohnheiten nach der Wende beanspruchten dann die Bauch- und Lachmuskulatur, denn seit 1989 sei in Dresden zunehmend häufiger zu hören „Was schenken Sie denn der Gattin an Hochzeitstag in 2004?“. Danach kamen die Dame in roter Jacke aus Dresden-Reick und der Präsident des Lions-Clubs Dresden-Centrum René Wagner mit Cowboyhut ins Visier („Wenn ein Cowboy Blumen überreicht, will er doch was?!: eine Zugabe!“ das Publikum sah das mit Beifallsovationen für die Künstler genauso) und über Bitterfeld ging die Reise weiter, allerdings nur bis nach Sachsen-Anhalt, denn dort wurde angehalten, da die fidelen Herren des Zwingertrios offenbar nicht zu den DDR-„Reiskadern“ gehörten. Der rege ernsthaft-komödiantische und nie verletzende Dialog mit dem begeisterten Publikum stand gleichberechtigt neben der Musik des Zwingertrios - Tom Pauls zum Beispiel auf dem fidelen Banjo, Peter Kube auf der klassischen Konzertgitarre und Jürgen Haase auf dem Flaschenxylophon, das wohl eher als Glasorgel gefeiert und genossen werden könnte.

Der große Ballsaal des Parkhotels war mit 400 Plätzen ausverkauft. Tom Pauls, Jürgen Haase und Peter Kube verzichteten auf Ihre Gage, da jedem von Ihnen das Thema des Benefizkonzertes zugunsten der Babyhilfe Deutschland am Herzen liegt. Aus dem Erlös des Konzertes sollen Plakate gedruckt werden, die Eltern, Großeltern und Babysittern einfache Pflegehinweise geben, um das Risiko des gefürchteten plötzlichen Säuglingstodes in ganz Deutschland deutlich zu vermindern. Tag für Tag soll einer Familie mehr als bisher dieser Schicksalsschlag erspart werden. Der Lions-Club Dresden-Centrum hat mit diesem Konzert seit 1992 bereits das 13. Benefizkonzert organisiert. In den vergangenen Jahren konnte der Bau des Elternhauses der Dresdner Kinderhilfe bezuschusst werden, für eine Dresdner Behindertenwerkstatt wurde eine Druckerei eingerichtet, das Ferienlager für Kinder aus Tschernobyl in Volkersdorf, der Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und die internationale Blindenhilfe wurden unterstützt. Zahlreiche Konzertbesucher interessierten sich für das Anliegen der Babyhilfe Deutschland, so dass die vom neu gegründeten Wissenschaftsverlag Hille anläßlich des Benefizkonzertes kostenlos herausgegebene 1. Ausgabe des Rundbriefes der Babyhilfe eifrig gelesen und weitergegeben wurde. Die Dresdner Volksbank Raiffeisenbank richtete folgendes Spendenkonto für die Babyhilfe Deutschland ein: Konto Nr. 34 34 34 10 34, BLZ 850 900 00. Spender werden gebeten, ihre Adresse auf dem Einweisungsbeleg anzugeben, damit ihnen eine Spendenbescheinigung zugeschickt werden kann.


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